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Selbstverständnis

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Au-to-no-me Ju-gend-an-ti-fa [AJA], die
*1997; linksradikale Jugendgruppe;
1. leistet Widerstand gegen die Auswüchse der Gesellschaft (→Faschismus, → Antisemitismus, → Militarismus, → Nationalismus, → Rassismus, → Repression, → Sexismus);
2. Ziel: Überwindung des kapitalistischen Systems, eine solidarische Gesellschaft frei von Ausbeutung und Unterdrückung;
3. Praktischer Antifaschismus; Teilnahme und Organisation von Demos; linke Gegenöffentlichkeit an Schulen und im öffentlichen Raum;
4. regelmäßig: Infocafé, Bambule

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Selbstverständnis

Generelles

AJA (Autonome Jugendantifa Nürnberg) ist eine linksradikale Jugendgruppe, welche sich 1997 mit dem Ziel gründete, eine Perspektive für Jugendliche in Nürnberg zu schaffen sich selbstorganisiert, emanzipatorisch und radikal mit antikapitalistischer Politik auseinanderzusetzen. Die Gruppe selbst begreift sich als Zusammenschluss verschiedenster junger Menschen ohne fest vorgegebene politische Ausrichtung oder ideologischen Zwang. Da die AJA eine hierarchiefreie sich ständig in Bewegung befindende Gruppe ist, kann und soll bewusst keine Einordnung in eine spezielle linke Strömung erfolgen. Denn letztlich werden sowohl die Inhalte als auch die Aktionsformen von den gerade aktiven Jugendlichen selbst immer wieder aufs Neue bestimmt und gemeinsam durchgeführt. Aus der gemeinsamen Intension die alltäglichen Widerwärtigkeiten unserer Gesellschaft zu überwinden resultiert für die aktiven Personen die Notwendigkeit sich gemeinsam zusammenzuschließen. Erst die so geschaffene Struktur schafft die Möglichkeit eines Austausches von sowohl theoretischem als auch praktischem Wissen und der persönlichen Weiterentwicklung aller.

Inhalte

Durch die Auseinandersetzung mit der Ideologie des Faschismus und ihrer Bekämpfung in Form von Antifa-Arbeit als wichtigen Ansatzpunkt für eine gesamtgesellschaftliche Intervention ergab sich letztlich auch die Notwendigkeit der kritischen Betrachtung und Behandlung aller gesellschaftlichen Probleme und Diskurse mit ihrer Ursachen. Somit resultiert, ausgehend von einer grundlegenden Ablehnung des kapitalistischen Gesellschaftssystems, die Kritik an den aktuellen Zuständen und die kontinuierliche Arbeit gegen eben diese. So gehört die kritische Auseinandersetzung mit Faschismus, Kapitalismus, Bildung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Repression, Militarismus, Freiraum und Ökologie zu den überwiegend behandelten Themen der AJA. Durch die theoretische Analyse und die praktische Umsetzung, wird versucht einen radikalen Standpunkt zu vertreten ohne bei einer reinen Symptombekämpfung stehen zu bleiben. Die zwangsläufig entstehenden Differenzen zwischen Theorie und Praxis in jeglicher politischer Arbeit werden zwar erkannt, sollen aber nicht zu einem Ende der kritischen Auseinandersetzung und Reflexion des eigenen Handelns führen. So kann und soll die gemeinsame Arbeit in der Gruppe keinen “Masterplan” liefern, sondern zu einem eigenständigen und kritischen Umgang mit den Problemen in der Gesellschaft anregen.

Struktur

Wie bereits der Name offenbart handelt es sich bei der AJA um eine Autonome Gruppe, welche Unabhängig von Parteien, Gewerkschaften und anderen politischen Organisationen agiert. So soll jeder Person unabhängig von Geschlecht, sozialer und geographischer Herkunft, Wissensstand und Aussehen die Möglichkeit gegeben werden sich politisch zu betätigen und zu selbstständigem und kritischem Denken sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gruppe angeregt werden. Auf Grund der Ablehnung von hierarchischen Strukturen wird versucht die Entscheidungsfindung in allen Bereichen auf der Basis eines Konsens, also der Zustimmung aller, zu gestalten. Trotz dieser der Gruppe zugrundeliegenden Selbstständigkeit findet eine enge Zusammenarbeit in unterschiedlichsten Bündnissen statt. Dabei findet eine regelmäßige und aktive Teilnahme am Antifaschistischen Aktions Bündnis Nürnberg (AAB) und anlässlich des 1. Mai am Jugendbündnis (JuBü) statt. Ebenso wird sich auch rege an temporären Bündnissen mit unterschiedlichsten Gruppen beteiligt.
Um innerhalb der Gruppe eine kontinuierliche Arbeit zu politischen Themen zu gewährleisten ist ein gewisses Maß an Verbindlichkeit und Zeit erforderlich. Hierbei hat sich gezeigt, dass ein Kennenlernen im Vorfeld von Vorteil ist, weshalb versucht wird auf Aktionen und regelmäßig stattfindenden Cafés mit interessierten Jugendlichen in Kontakt zu treten.

Mittel

Die Inhalte der Gruppe werden versucht auf unterschiedlichste Weise zu vermitteln. So findet jeden Samstag ab 18 Uhr ein Café mit veganer Volksküche (Vokü) und gemeinsamem Rumhängen oder auch Programm (Vorträgen, Filmen, Spielen etc.) statt. Dadurch soll bei diesem über aktuelle und wichtige Themen informiert und Raum für Austausch, Diskussion und Kennenlernen gegeben werden.
Weiterhin wird versucht über regelmäßig erscheinende Publikationen in Form von Bambulen, Flyern und Wandzeitungen eine kritische Betrachtung von politische Themen in den Fokus von Jugendlichen zu rücken. Außerdem ist die Beteiligung an bzw. Organisation von Demonstrationen, Kundgebungen und Partys ein wichtiger Teil der politischen Arbeit.
Innerhalb der Gruppe wird versucht abhängig vom Interesse aller, Wissen gemeinsam zu erarbeiten und auszubauen. Dies findet durch theoretische Seminare, praktische Umsetzung und kritische Reflektion sämtlicher Beteiligter statt. Zudem wird regelmäßig ein Camp organisiert, bei dem täglich Raum für Diskussionen zu verschiedensten Themen geschaffen wird und ein gemeinsames kollektives Zusammenleben gestaltet wird.

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